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Zusätzliche Erweiterungen

Mit den richtigen Erweiterungen verwandeln Sie einen einfachen Stellplatz in ein multifunktionales Platzwunder, das perfekt auf Ihre Lebenssituation und Ihre Architektur zugeschnitten ist.

Ob Sie zusätzlichen Platz für den Zweitwagen benötigen, Ihr Hab und Gut vor neugierigen Blicken schützen wollen oder einen sicheren Ort für Werkzeug und Fahrräder suchen – die Möglichkeiten der Individualisierung sind nahezu grenzenlos.

Reihen- und Doppelcarports

Ein Doppelcarport bietet Platz für zwei Fahrzeuge nebeneinander. Er ist die Standardwahl für Einfamilienhäuser, in denen zwei PKW untergebracht werden müssen oder zusätzlicher Platz für Motorräder und Fahrräder benötigt wird.

Reihencarports sind modular aufgebaute Systeme, die beliebig viele Stellplätze aneinanderreihen. Sie kommen vor allem bei Mehrfamilienhäusern, Wohnanlagen oder auf Firmengeländen zum Einsatz.

Besonders bei großen Dachflächen von Reihen- oder Doppelcarports lohnt sich die Installation von Photovoltaik-Modulen. So wird der Carport zur eigenen Tankstelle für E-Autos.

Seitenwände

Bevor man sich für ein Material entscheidet, sollte man klären, was das Ziel ist. Seitenwände erfüllen meist drei Funktionen:

  1. Wetterschutz: Schutz vor Schlagregen, Schnee und Wind (verhindert das Vereisen der Scheiben im Winter).

  2. Sichtschutz: Privatsphäre gegenüber der Straße oder dem Nachbargrundstück.

  3. Stabilität: Zusätzliche Aussteifung der gesamten Carport-Konstruktion.
     

Je nach Architektur Ihres Hauses und dem gewünschten Zweck stehen verschiedene Materialien zur Auswahl:
 

​​1. Metallwände (Stahl oder Aluminium)

Metall-Elemente wirken modern und sind extrem langlebig. Meist bestehen sie aus verzinktem, pulverbeschichtetem Stahl oder leichtem Aluminium.

  • Vorteile: Nahezu wartungsfrei, in vielen RAL-Farben erhältlich, sehr robust.

  • Stil: Ideal für moderne Neubauten und Carports mit Metallpfosten.

​2. Glas-Elemente

Für eine elegante, lichtdurchflutete Optik wird meist Sicherheitsglas (ESG oder VSG) verwendet.

  • Vorteile: Voller Lichteinfall bei gleichzeitigem Windschutz. Keine optische Verkleinerung des Grundstücks.

  • Stil: Zeitlos und hochwertig; oft kombiniert mit satinierten Flächen als Sichtschutz.

3. Kunststoff-Paneele (Polycarbonat/WPC)

WPC (Wood-Plastic-Composite) bietet eine Holzoptik ohne den Pflegeaufwand von Naturholz, während das teil-lichtdurchlässige Polycarbonat vor Wetter schützt, ohne zu verdunkeln.

  • Vorteile: Witterungsbeständig, kein Streichen notwendig, einfache Montage.

4. Holz

  • Wärme und Ambiente: Holz nimmt die Kälte aus der Optik und fügt sich harmonisch in Gartenlandschaften ein.

  • Flexibilität: Sie können das Holz durch Lasuren oder Farben individuell gestalten und jederzeit umstreichen.

Abstellräume

Ein Carport bietet Ihrem Fahrzeug Schutz vor Witterung, doch oft fehlt der Platz für das ganze „Drumherum“. Ein integrierter Abstellraum verwandelt den simplen Unterstand in ein multifunktionales Platzwunder.

  • Sicherheit: Fahrräder, E-Bikes und teure Gartengeräte sind vor Diebstahl und neugierigen Blicken geschützt.

  • Ordnung: Autozubehör wie Winterreifen, Dachboxen oder Reinigungsmittel sind direkt dort griffbereit, wo sie benötigt werden.

  • Witterungsschutz: Empfindliche Geräte (Rasenmäher, Akku-Werkzeuge) lagern trocken und frostsicher.

  • Ästhetik: Mülltonnen oder unordentliche Stapel verschwinden hinter einer sauberen Fassade.

In der Regel wird der Abstellraum aus demselben Material wie das Hauptgestell gefertigt, um ein harmonisches Gesamtbild zu erzeugen.

Garagentore

Ein Carport ist die luftige Alternative zur Garage – doch manchmal wünscht man sich eben doch ein bisschen mehr Schutz vor Wind, Wetter oder neugierigen Blicken. Die Lösung? Ein Garagentor für den Carport.

Nicht jedes Tor passt zu jeder Konstruktion. Da Carports oft eine leichtere Statik als massive Garagen haben, sind folgende Modelle besonders beliebt:

1. Das Rolltor – Der Platzsparer

Das Rolltor ist der Klassiker für den Carport. Es funktioniert wie ein großer Rollladen: Der Torpanzer wird in einem Kasten über der Einfahrt aufgewickelt.

  • Vorteil: Die Decke des Carports bleibt frei (wichtig für die Beleuchtung oder bei niedrigen Dächern).

  • Ideal für: Carports mit wenig Platz im Innenraum.

2. Das Sektionaltor – Der Komfortable

Dieses Tor besteht aus mehreren Sektionen, die über Schienen unter die Decke geschoben werden.

  • Vorteil: Es läuft extrem leise und bietet hervorragende Stabilität.

  • Beachten: Sie benötigen eine stabile Deckenkonstruktion zur Montage der Laufschienen.

3. Das Schiebetor oder Flügeltor – Der Rustikale

Wenn Sie einen Holz-Carport haben, können klassische zweiflügelige Tore oder ein seitlich verschiebbares Schiebetor den Charme des Hauses unterstreichen.

  • Nachteil: Flügel brauchen Platz zum Aufschwenken nach außen; Schiebetore benötigen Platz an der Seitenwand.

Sie sind interessiert an
einem Carport?

Mehr Infos zu den unterschiedlichen Carport-Varianten:

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